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Montag, 13 März 2017 11:54

Smart-Meter messen falsch

geschrieben von
Smart-Meter messen falsch 123rf.com

Angepriesen werden Smart-Meter als die intelligente Messtechnik von morgen. Natürlich erwarten Verbraucher, dass die Geräte besonders genaue Angaben machen. Ein Test moderner Stromzähler beweist jedoch etwas anderes.

Wissenschaftler der Universität Twente haben neun moderne Stromzähler getestet. Aus ihren Stichproben geht hervor, dass Smart Meter (elektronische Stromzähler) zu ungenauen Messungen neigen.

Alle untersuchten Geräte (Baujahre 2004 bis 2014) entsprachen den gesetzlichen Vorgaben. Fünf Geräte zeigten einen bis zu sechsfach höheren Wert als tatsächlich verbraucht wurde. Zwei Modelle zeigten hingegen einen ca. 30 Prozent geringeren Verbrauch an.

Als Ursache werden unzeitgemäße Vorgaben für die Konstruktion der Messgeräte angegeben. Moderne Geräte wie LED-Lampen, elektronische Dimmer und Schaltnetzteile haben ungleichmäßige Verbrauchslasten und können nicht zuverlässig erfasst werden. Die Geräte mit zu hohen Werten nutzen Rogowski-Spulen als Sensoren. Die beiden Modelle mit zu niedrigen Ergebnissen nutzen einen Hall-Sensor. Wer ein Smart-Meter verwenden muss, sollte also zu letzteren Geräten greifen.

Neben der nun veröffentlichten Ungenauigkeit, stehen Smart-Meter auch bei Sicherheits- und Datenschutz unter massiver Kritik. Verbraucherzentralen sehen keine relevanten Vorteile im Einsatz von Smart-Meter. Trotzdem forciert unsere Bundesregierung auf Druck der Lobbyverbände den gesetzlich vorgeschriebenen Einbau dieser unbrauchbaren Geräte. Eine Lizenz zum Gelddrucken für die Hersteller und ein gefundenes Fressen für alle, die scharf auf die Stromverbrauchsdaten der Verbraucher sind.

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