MMumm_Logo_HP_200x148.png

Dr. D. M. - Tinitus, Hirnsausen, Schlafstörungen

Meine Gesundheitsschäden durch Mobilfunk seit etwa 1999 - Ich bin schwer mobilfunkgeschädigt.

Seit über 5 Jahren leide ich zunehmend unter der Strahlung dreier Mobilfunksender nahe um mein Haus. Hier eine kurze Zusammenfassung meiner Leidensgeschichte:

Von Natur aus war und bin ich ein sehr gesund veranlagter Mensch, auch meine Lebensweise war immer gesundheitsbewusst. Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol, bin schlank, sportlich und esse sehr ausgewogen.

Doch wie aus heiterem Himmel änderte sich mein Gesundheitszustand und Wohlbefinden dramatisch, ich fühlte mich in zunehmendem Maße krank: "Irgend etwas ist in mir!" Die ersten Symptome hatte ich 1999/2000, schlechter Schlaf, Tagesmüdigkeit, müde Augen, Kopfschmerzen, Lustlosigkeit, Nervosität... Nur wusste ich die Ursache meiner Krankheit nicht. Die Symptome nahmen unter Schwankungen zu, Konzentrationsstörungen, undefinierbare, wechselnde Nervenschmerzen, Augapfelschmerzen, ewiges Dröhnen in meinem Kopf, Pulsieren über den Schläfen, Herzrasen beim Schlafen, Ohrklingeln, schmerzende Lymphknoten, das Gefühl, physisch und psychisch krank zu sein...

Früher war ich nachweislich ein leistungsfähiger, fleißiger, risikobereiter und zuversichtlicher Mensch. Dies hat sich durch obige Symptome in pure Lustlosigkeit und Müdigkeit gewandelt.

Im Sommer 2002 machte ich einen mehrwöchigen Camping-Urlaub an der französischen Atlantikküste. Mein Handy hatte dort keinen Empfang. Niemand hatte Netzempfang.

Ich wusste nicht warum, aber von Tag zu Tag brauchte ich weniger Schlaf. Ich fühlte mich immer wohler und sang sogar wieder unter der Dusche - wie früher! Die Welt wurde wieder bunt und schön. Nach wenigen Tagen war ich der "alte", lebenslustig, zuversichtlich, fast übermütig. Ich bin wieder in die größten Wellen und habe mein Leiden schnell vergessen. Ich schmiedete gleich wieder Pläne, nach diesem Urlaub die Fassade des Hauses meiner Mutter noch vor ihrem 60.ten Geburtstag zu renovieren - aber die Fassade ist heute noch nicht renoviert.

Denn als ich wieder nach Hause kam ist bei mir im September 2002 meine "Sensibilität" gegenüber den modulierten HF-Signalen des Mobilfunks ausgebrochen. Ein ungewöhnlich starker Tinnitus, den ich "Hirnsausen" nenne. Ich bezeichne damit die schrillen Geräusche im gesamten Kopfbereich über den Ohren bis in den Nacken. Je nachdem wo und in welchen "Feldern" ich mich bewege verändern sich die Geräusche, in der Höhe (Frequenz), Lautstärke und auch in der Fläche des Kopfbereiches, wo ich sie wahrzunehmen scheine. Diese unentwegten Geräusche hören sich teilweise sehr "elektrisch" an.

So kam es, dass ich zum ersten Mal den Mobilfunksender gegenüber meiner Dachgaube in Betracht zog, die Ursache meines Leidens zu sein - von den anderen beiden Sendern in der Kirche und am Sportplatz wusste ich noch nichts. Als Physiker machte ich daraufhin verschiedenste Experimente. Letztlich bewiesen habe ich mir den kausalen Zusammenhang durch viele Reisen in teilweise "unwirkliche" nicht mobilfunkversorgte Regionen bzw. Plätze. Durch das Aufsuchen und Finden von mehreren, unterschiedlichen Orten, an denen alle meine Symptome binnen weniger Tage und Wochen abklangen und ganz verschwanden konnte ich eindeutig die Mobilfunkstrahlung als die Ursache meines Leidens bestätigen. Meine besondere "Sensibilität" - mein "Hirnsausen" - erleichterte mir dabei die Suche wesentlich. Diese Orte waren oft nur mit dem Zelt "bewohnbar".

Wenn man sich an den schönsten Orten dieser Welt miserabel fühlt, und diese Orte sind gut und vielseitig mit Mobilfunkstrahlung ausgeleuchtet, wenn man sich an den unwirklichsten Orten pudelwohl fühlt und alle obigen Symptome verschwinden binnen weniger Tage, nur weil es hier keinen Netzempfang gibt, dann hat man keinen Zweifel mehr, insbesondere, wenn man die Experimente beliebig wiederholen kann.

Nun schlafe ich seit etwa zwei Jahren im Zelt an mobilfunkarmen Plätzen - bei jedem Wetter. Nur so kann ich halbwegs erholsamen Schlaf finden, um tagsüber ein wenig "Lebensenergie" zu besitzen. Dennoch liegt meine Leistungsfähigkeit heute nur bei etwa 10% verglichen mit der vor 10 Jahren.

Mein derzeit größter Wunsch ist (neben Kindern, die ich heute zu versorgen gesundheitlich nicht in der Lage wäre) - eine öffentlich garantierte "Mobilfunkversorgungslücke", möglichst von einem Gebirge umgeben, damit mobilfunkerkrankte Menschen dort hinziehen und ein halbwegs menschenwürdiges Leben führen können.

Meine ausführliche Leidensgeschichte habe ich zusammengeschrieben und will sie in Kürze auch im Internet veröffentlichen.

Dr. D. M.

Meine Symptome ab ca. 1999:

Zähneknirschen bei Nacht, geblendet fühlen vom Tages-/Sonnenlicht, hypersensibles Geruchsempfinden (Supernase), Lärmempfindlichkeit, kein erholsamer Schlaf, verkatertes und verspanntes Aufwachen,Tagesmüdigkeit, Energielosigkeit, Unlust, Konditionslosigkeit, Schreckhaftigkeit, innere Unruhe, Gereiztheit, Nervosität, ständiger Regerationsbedarf, chronische Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, aber Denkzwang, schlaffes Bindegewebe, besonders um die Augen, müde, kleine, entzündete Augen, starke Augapfelschmerzen, Benommenheit, Kopfdruck, Kopfschmerzen, steifer Nacken, ewiges Dröhnen im Kopf, Pulsieren über den Schläfen, Ohrklingeln
Hirnsausen, Herzklopfen beim Schlafen, schmerzende Lymphknoten, depressive Verstimmung, chronisches Nasenbluten (in der Nacht), Infektanfälligkeit, sehr langsame Wundheilung, Haarausfall, Nerven- und Weichteilschmerzen
Gelenk- und Gliederschmerzen, Das Gefühl einer permanenten, leichten Gehirnerschütterung, Das Gefühl phyisch und psychisch krank zu sein,voriger Bericht Inhaltsverzeichnis nächster Bericht

----------

Dieser Fallbericht vom 18.03.2005 stammt aus dokumentierten Gesundheitsschäden unter dem Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder (Mobilfunkanlagen, DECT, WLAN u.a.),

herausgegeben von Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam,
Ärzteinitiative Bamberger Appell,
Stand April 2010 (erste Auflage April 2005)

Ähnliche Artikel