Weniger Strahlung gibt mehr ... Smart-Home rollt Hackern und Geheimdiensten den roten Teppich aus
Freitag, 28 Oktober 2016 00:02

Smart-Home rollt Hackern und Geheimdiensten den roten Teppich aus

geschrieben von

Der Spiegel titelte kürzlich "Cyberattacke aus dem Babyfon". Grund dafür: Twitter, Netflix und Spotify waren stundenlang unerreichbar, weil es einen Angriff auf diese Dienste gab, die mit Hilfe von internetfähigen Haushaltsgeräte durchgeführt wurden.

Hacker missbrauchen die meist vollkommen ungeschützten Haushaltsgeräte, die in das Smart-Home eingebunden sind als Basis für Massenangriffe auf Webseiten und Computer. Solche Attacken kennen wir bereits von sogenannten Bot-Netzen, bei denen Computer von ahnungslosen Menschen für solche Angriffe missbraucht werden. Die stetig wachsende Zahl an vernetzten Haushaltsgeräten gibt den Bot-Netzen noch weit größere Ressourcen für Großangriffe, denn bei solchen Angriffen kommt es nicht auf die Leistungsfähigkeit von Computern an, sondern ausschließlich auf die Anzahl der Geräte, die gleichzeitig einen Angriff starten und das Zielobjekt damit überlasten, um dann unbemerkt einzudringen und Schaden anzurichten bzw. Daten herauszuholen.

Ein Smart-Home mag verlockend sein. Tatsächlich ist es lediglich eine große Spielwiese mit wenig echtem Nutzen und öffnet dabei Tür und Tor für einfachsten Missbrauch. Jeder sollte sich ernsthaft überlegen, ob er möchte dass sein Zuhause smarter ist als er selbst und sich die Frage stellen: Wer hat dabei eigentlich wen unter Kontrolle?

Weitere Artikel zu dem Thema unter:

www.com-magazin.de/news/sicherheit/ddos-attacken-legen-twitter-paypal-co.-lahm-1142724.html

 

Gelesen 1022 mal
weiss_100x10
weiss_100x10
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. In den Datenschutz-Einstellungen Ihres Browsers können Sie unsere Cookies jederzeit löschen.
Weitere Informationen Ok